Betreuung für jährlich 700 Praktikanten neu aufgestellt

24.04.2026


DONAUISAR Klinikum setzt auf zentrale Koordination und persönliche Begleitung

Das DONAUISAR Klinikum (DIK) Deggendorf baut die strukturierte Betreuung von Praktikantinnen und Praktikanten weiter aus: Simone Ebenbeck, Hanna Kiewert und Claudia Kraus sind seit diesem Frühjahr die zentralen Ansprechpartnerinnen rund um das Thema Praktika am DIK. Sie koordinieren und begleiten den gesamten Praktikumsprozess mit dem Ziel, jungen Menschen eine fundierte berufliche Orientierung zu ermöglichen und gleichzeitig eine qualitativ hochwertige Betreuung sicherzustellen.

Mit jährlich rund 700 Praktikantinnen und Praktikanten an den drei Klinikstandorten Deggendorf, Dingolfing und Landau ist das DONAUISAR Klinikum ein bedeutender Ausbildungs- und Orientierungsort in der Region. Das Angebot umfasst ein breites Spektrum: Pflege- und Hebammenpraktika, Praktika in der Physiotherapie sowie im Labor und in der Verwaltung, Einsätze für Medizinstudierende und Schnupperpraktika, Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ), Bundesfreiwilligendienst (BFD) sowie Praktika für Notfall- und Rettungssanitäterinnen und -sanitäter.

Fähigkeiten und Anforderungen abgleichen 
Praktika leisten einen wesentlichen Beitrag zur beruflichen Entscheidungsfindung. Sie eröffnen Einblicke in unterschiedliche Tätigkeitsfelder und helfen dabei, individuelle Interessen und Fähigkeiten mit den Anforderungen eines Berufsbildes abzugleichen. Am DONAUISAR Klinikum erhalten Praktikantinnen und Praktikanten strukturierte und praxisnahe Einblicke in verschiedene Berufsgruppen im Gesundheitswesen. 

Ein wesentlicher Baustein des weiterentwickelten Betreuungskonzepts basiert auf den Erkenntnissen der Masterarbeit der DIK-Berufspädagogin Simone Ebenbeck, die sich wissenschaftlich mit der strukturierten Begleitung von Praktikantinnen und Praktikanten im Gesundheitswesen auseinandergesetzt hat. Die darin gewonnenen Ergebnisse fließen gezielt in die praktische Umsetzung am DIK ein und stärken die Qualität der Ausbildungs- und Orientierungsprozesse nachhaltig.Eine bedeutende Rolle kommt dabei der Praktikumskoordination zu, die durch die erfahrene Praxisanleiterin Claudia Kraus verantwortet wird. Gemeinsam mit ihrem Team gewährleistet sie eine strukturierte Organisation sowie eine kontinuierliche Begleitung aller Praktikantinnen und Praktikanten: vom ersten Kontakt bis zum Abschluss des Praktikums. Der überwiegende Teil der Praktikanten ist im Pflegebereich eingesetzt - die größte Berufsgruppe in einem Krankenhaus. Die Koordination dieser Einsätze übernimmt Hanna Kiewert eigenverantwortlich. 

Klar definierte Abläufe und persönliche Betreuung 
Bereits ab dem Bewerbungseingang erfolgt die Organisation vollständig digital. Während des Praktikums werden alle Teilnehmenden persönlich betreut. Auf den Stationen sorgt ein etabliertes Mentorenkonzept dafür, dass Praktikantinnen und Praktikanten eng durch erfahrene Fachkräfte begleitet werden. Regelmäßige Feedbackgespräche ermöglichen eine kontinuierliche Reflexion des Lernfortschritts. Zum Abschluss findet ein strukturiertes Reflexionsgespräch statt, in dem Lernerfolge, gewonnene Erkenntnisse sowie offene Fragen gemeinsam besprochen werden.

Insbesondere im Pflegebereich haben Praktika eine hohe Bedeutung. Sie bieten realitätsnahe Einblicke in ein anspruchsvolles und zugleich sinnstiftendes Berufsfeld. Gleichzeitig erfordern sie eine besonders verantwortungsvolle Betreuung, denn viele Praktikantinnen und Praktikanten sind noch minderjährig und kommen erstmals mit schwer erkrankten Menschen sowie herausfordernden Lebenssituationen in Kontakt.

Vor diesem Hintergrund verfolgt das DIK ein klares Ziel: Praktika sollen nicht nur informativ, sondern auch positiv prägend sein. Durch eine strukturierte, verlässliche und wertschätzende Begleitung wird ein Rahmen geschaffen, der Orientierung gibt und gleichzeitig Sicherheit vermittelt. Auf diese Weise sollen junge Menschen befähigt werden, eine fundierte und realistische Entscheidung für ihren weiteren beruflichen Weg zu treffen.Das Klinikum setzt damit bewusst auf Qualität in der Nachwuchsförderung und investiert gezielt in die Fachkräfte von morgen.  

Das Team: Simone Ebenbeck (v.l.), Claudia Kraus und Hanna Kiewert Foto: DONAUISAR Klinikum