DIK Dingolfing stärkt logopädische Versorgung
Diagnostik und Behandlung von Sprech- und Schluckstörungen
Ein Schlaganfall kann das Leben von einem Moment auf den anderen verändern. Je nach Schwere und betroffenem Hirnareal können alltägliche Fähigkeiten wie Sprechen und Schlucken beeinträchtigt sein. Eine frühzeitige Diagnostik und Behandlung ist deshalb ein wichtiger Bestandteil der Versorgung. Das DONAUISAR Klinikum (DIK) Dingolfing arbeitet in der logopädischen Versorgung seit Kurzem mit der Logopädin Nina Lindmaier zusammen. Für Patientinnen und Patienten bietet diese Zusammenarbeit einen besonderen Vorteil: Ist nach dem Krankenhausaufenthalt eine ambulante logopädische Weiterbehandlung erforderlich, besteht die Möglichkeit, diese bei derselben Therapeutin fortzusetzen.
Am DIK-Klinikum Dingolfing untersucht Nina Lindmaier Patienten unter anderem auf Sprech- und Schluckstörungen. Dafür kommt die niedergelassene Logopädin je nach medizinischer Notwendigkeit ins Klinikum. Gerade Schluckstörungen müssen nach einem Schlaganfall frühzeitig erkannt werden. Eine gezielte Schluckdiagnostik hilft zu beurteilen, ob und in welcher Form Nahrung und Flüssigkeit sicher aufgenommen werden können. Damit soll verhindert werden, dass sich Betroffene verschlucken und Nahrung oder Flüssigkeit dadurch in die Atemwege gelangt.
„Schluckstörungen können nach einem Schlaganfall zu ernsthaften Komplikationen führen. Umso wichtiger ist es, sie frühzeitig zu erkennen und die erforderlichen therapeutischen Maßnahmen einzuleiten. Durch die Zusammenarbeit mit Nina Lindmaier können wir unseren Patientinnen und Patienten bei Bedarf die notwendige logopädische Diagnostik und Behandlung anbieten“, sagt Dr. Heribert Fröschl, Ärztlicher Direktor und Chefarzt Allgemeine Innere Medizin mit Schlaganfalleinheit.
„Gerade nach einem Schlaganfall ist es hilfreich, wenn die logopädische Behandlung ohne Wechsel der Therapeuten fortgesetzt werden kann. Ich kenne die Patienten bereits aus der stationären Versorgung und kann bei einer notwendigen ambulanten Weiterbehandlung unmittelbar daran anknüpfen“ sagt Lindmaier.
Mit der Kooperation stellt das DIK-Klinikum Dingolfing die bedarfsgerechte logopädische Diagnostik und Behandlung direkt am Standort Dingolfing sicher.

Neue Zusammenarbeit in der logopädischen Versorgung am DIK-Klinikum Dingolfing: (v. l.) Dirk Singer, Bereichsleitung Pflege Intensivstation, Stroke Unit und Notaufnahme, Logopädin Nina Lindmaier und Dr. Heribert Fröschl, Ärztlicher Direktor und Chefarzt Allgemeine Innere Medizin mit Schlaganfalleinheit.
Fotografie: DONAUISAR Klinikum
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