Besondere Angebote

Besuchsdienst des Kinderschutzbundes

Für die kleinen Patienten, deren Eltern nicht bei ihnen sein können, ist in Deggendorf ein Besuchsdienst eingerichtet. Derzeit sind acht Frauen ehrenamtlich beim Besuchsdienst tätig. Sie stehen täglich mehrere Stunden zur Verfügung und sind eine wertvolle Unterstützung für die Kinderstation und die Eltern. Die Kinder werden vom Babyalter bis 16 Jahre betreut. Mit den Kindern wird gemalt, gebastelt und gelacht. Wenn es nötig ist, werden Sie auch getröstet. Es werden Geschichten vorgelesen, oder sie werden im Kinderwagen spazieren gefahren. Wer darf, wird zum Eisessen eingeladen oder es wird nur geplaudert.

Grüne Engel

Ehrenamtlich tätige Personen (genannt „grüne Engel") stehen für folgende Dienstleistungen auf Anforderung für Sie in Deggendorf bereit:

  • kleine Besorgungen innerhalb des Klinikums
  • Auskünfte an Besucher oder Patienten
  • Zuwendung bei allein stehenden, auswärtigen Patienten, die keine Angehörigen haben oder auf Grund eines Unfalls ins Klinikum eingeliefert werden
  • Telefonabrechnung oder Telefonieren mit Angehörigen
  • in speziellen Fällen Wäsche waschen lassen und abholen
  • Vermittlung von Gesprächen im Klinikum mit dem Sozialdienst, Krankenhausseelsorge oder dem Hospizverein
  • psychische Belastung und Ängste abbauen durch das persönliche Gespräch, z.B. vor Operationen, schweren Diagnosen u.ä.

Die grünen Engel sind erreichbar über das Pflegepersonal auf den Stationen oder sie kommen direkt am Krankenbett vorbei.

KlinikClowns auf der Kinderstation

Einmal wöchentlich besuchen die KlinikClowns die Kinderstation und vertreiben damit die Sorgen der jungen Patienten.
Mehr zu den KlinikClowns erfahren sie hier.

Kontaktbörse für junge Patientinnen mit Brustkrebs

Für die jüngeren Brustkrebspatientinnen (unter 40 Jahren) bieten Dipl. Psychologin Rosa Gmeiner und Oberärztin Dr. Jutta Deg eine Möglichkeit an, miteinander Kontakte zu knüpfen (z. B. per E-Mail) und einander kennen zu lernen. Es finden ca. drei Mal pro Jahr Treffen statt, bei denen Themen besprochen werden können, die speziell junge Frauen betreffen. Auch gemeinsame Aktionen sind geplant. Information, Termine und Anmeldung gibt es bei Rosa Gmeiner, Tel.: 0991/380-3173.

Mal- und Musiktherapie

Durch Spenden konnte das Palliativteam um zwei Therapeutinnen erweitert werden. Eine davon ist Maltherapeutin Elfriede Wollinger: „Wir malen mit Acrylfarben auf Leinwand, Aquarellmalerei, Malen auf Seide und Pastellkreide. Die Maltherapie stellt das schwere Schicksal unserer Patienten für eine Zeit in den Hintergrund, wobei Gefühle, Gedanken und Erinnerungen aktiviert, die Selbstwahrnehmung geschärft und die Selbstreflektion gefördert werden. Das positiv Erlebte führt zu viel Freude.“ 

Zum Team der Palliativstation gehört nun auch Diplom Musiktherapeutin Monika Ernst. Sie sagt über ihre Arbeit mit den Patienten: „Musiktherapie auf der Palliativstation findet häufig rezeptiv statt. Durch individuell angepasstes Musizieren können Atmung und Herzfrequenz beeinflusst  und Entspannung bei Schmerzen und Angst erzielt, sowie das seelische Gleichgewicht gefördert werden. Musik und Musiktherapie sind nicht auf Worte angewiesen, so dass die Patienten auch in der Abschiedsphase bis hin zum Tod musiktherapeutisch begleitet werden können.“